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Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Manfred Kern, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Schwetzingen: „Fuß- und Radverkehr spielen eine entscheidende Rolle für die Mobilitätswende“

 

„Der Ausbau der Fuß- und Radinfrastruktur geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Fuß- und Radverkehrsförderung“, freut sich der Grüne Abgeordnete Manfred Kern. Der Wahlkreis Schwetzingen profitiert von dem gestern vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Der Radweg am Rondell in Schwetzingen findet sich bereits im laufenden Bauprogramm für 2020. Neu ins Bauprogramm 2021 aufgenommen wurde die Fahrradabstellanlage am Bahnhof in Hockenheim.

 

„Mit dem Neu- und Ausbau dieses Radwegs und der Abstellanlage verbessert sich die Infrastruktur im Wahlkreis deutlich“, betont Kern. „Radfahren und zu Fuß gehen ist gesund und ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“ Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Das Förderprogramm bietet viele Chancen insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft,“ so der Grüne Abgeordnete.

 

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr 143 neue Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 70 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist fast eine Vervierfachung innerhalb von drei Jahren. 2018 betrug die Förderhöhe noch 18 Millionen Euro.