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Lehrschwimmbecken: Chancen auf Förderung in der nächsten Runde stehen gut

Plankstadt. Bei einem persönlichen Termin vor Ort informierte sich der Landtagsabgeordnete Manfred Kern über die Hintergründe des von der Gemeinde gestellten Förderantrags zur Sanierung des Lehrschwimmbads. Gemeinsam mit Bürgermeister Nils Drescher besichtigte er das Bad.

 

Lehrschwimmbad Plankstadt MdL Kern

Der Grüne Landtagsabgeordnete Manfred Kern macht sich vor Ort ein Bild vom Förderbedarf des Lehrschwimmbads Plankstadt

„Der Sanierungsbedarf ist überall klar ersichtlich. Auch die Herstellung eines barrierefreien Zugangs erscheint mir sehr wichtig. Gerade Lehrschwimmbäder wie in Plankstadt brauchen die Unterstützung des Landes, da Sie ein unersetzlicher Bestandteil für den Schwimmunterricht sind“, so der Abgeordnete. 

 

Das Lehrschwimmbad wird neben den Schulen von der DLRG und von einer Schwimmschule genutzt. In letzter Zeit musste das Bad häufiger geschlossen werden, da die über 50 Jahre alte hydraulische Hebetechnik für die Beckentiefenverstellung nicht mehr funktioniert hat. Diese ist aber nicht nur für den Schwimmunterricht, sondern auch für die öffentlichen Badestunden wichtig. Hier nutzen hauptsächlich Senioren das Bad für Wassergymnastik, es gibt auch öffentliche Stunden mit geringer Wassertiefe für Eltern, die ihren Kindern selbst das Schwimmen beibringen möchten. 

 

Der Sanierungsstau des Bads ist erheblich und mit 2,4 Mio. Euro berechnet. „Die Förderung des Landes wäre ein sehr wichtiger Beitrag, um das dringend notwendige Projekt tatsächlich realisieren zu können“, findet Drescher. 

 

Auf Nachfrage wurde Herrn Kern seitens des Wirtschaftsministeriums versichert, dass es im Frühjahr eine Gesamtentscheidung für das Programm 2021 geben soll, in der vor allem Projekte berücksichtigt werden, die bisher nicht zum Zuge gekommen sind. Der Grüne Landtagsabgeordnete schätzt die Lage hoffnungsvoll ein: „Es wäre wirklich eine tolle Nachricht, wenn es das Lehrschwimmbad im Frühjahr auf die Liste der geförderten Projekte schafft. Wenn nicht, gibt es im Programmjahr 2022 eine neue Chance: Auch damit wäre der geplante Baubeginn im 2022 realisierbar.“