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Land fördert Instandsetzung der Friedhofsmauer an der Bergkirche in Walldürn-Rippberg

MdL Kern: „Denkmalschutz ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unserer Kultur"

Das Land Baden-Württemberg fördert den Erhalt und die Sanierung von Baudenkmalen mit einer Millionensumme. Davon fließen 14.200 Euro in diesem Jahr nach Walldürn-Rippberg. „Denkmale sind sichtbare Zeichen unserer Vergangenheit und Gegenwart zugleich. Ihr Schutz ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte. Unter Grün-Schwarz stellen wir sicher, dass die Monumente langfristig in gutem Zustand erhalten bleiben“, sagt der Landtagsabgeordnete Manfred Kern, der auch kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.

Im Neckar-Odenwald-Kreis profitiert davon der Walldürner Stadtteil Rippberg. „Die Fördersumme von 14.200 Euro ist ein wichtiger Beitrag zur dringend nötigen Instandsetzung der Friedhofsmauer. Die Mauer geht direkt in die aus dem 16. Jahrhundert stammende Bergkirche über und fungiert so auch als Stütze für die Kirche. Ich freue mich, dass das Land die Stadt Walldürn beim Erhalt dieses Denkmals finanziell unterstützt“, so Amelie Pfeiffer, Vorstandssprecherin des Grünen Kreisverbands Neckar-Odenwald.

Landesweit stehen in diesem Jahr insgesamt 15,9 Millionen Euro für das Denkmalförderprogramm zur Verfügung. In der ersten Tranche werden nun rund 5,3 Millionen Euro ausgeschüttet.

Generell unterstützt das Land den Erhalt alter Kirchen und Klöster, Burgruinen, historischer Ortskerne oder Mühlen und alter Industrieanlagen durch staatliche Zuschüsse. Das Land erhält das Geld aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg.

Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90 000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 60 000 archäologischen Denkmale in Baden-Württemberg. „Mit dieser Vielfalt zählt das Land-Baden-Württemberg zu einem der kulturell und historisch reichsten Lebensräume Deutschlands. Dies zeigt: Es lohnt sich, die zahlreichen Bau- und Kunstwerke wie die historische Friedhofsmauer in Walldürn-Rippberg für die nächsten Generationen zu bewahren“, sagt Kern.