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Über mich

mit meiner Frau

Zur Person

Ich bin 60 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder. Geboren wurde ich in Mannheim, später zog ich mit meinen Eltern und meinen vier Geschwistern nach Schwetzingen und anschließend nach Brühl. Studienbedingt lebte ich in Darmstadt und Worms, bis ich mit meiner Frau nach Hockenheim und dann erneut nach Schwetzingen zog, wo wir seit über 30 Jahren zuhause sind.

bei der Jazzsession

Seit ich denken kann, empfinde ich eine große Liebe zur Musik im Allgemeinen und zum Gesang im Besonderen. Nach den ersten Jahren im Kinderchor des Mannheimer Nationaltheaters brachte ich mir das Gitarrespielen bei und machte in verschiedenen Tanzcombos mit. Viele Jahre lang sang ich im Schwetzinger Kammerchor Quatro Forte, seit zehn Jahren singe ich beim Heidelberger HardChor, und nebenbei mache ich hin und wieder Jazz.

Ich bin sehr interessiert an der Völkerverständigung und habe entsprechend internationale Kontakte. Seit 2013 veranstalte ich regelmäßig ein Interkulturelles Fest im Schwetzinger Schlossgarten.

Ehrenamtliches Tun halte ich für eine Bürgerpflicht. In meinem Fall führte dies zur Tätigkeit als Stadtrat in Schwetzingen und anschließend als Kreisrat im Rhein-Neckar-Kreis sowie zur Vorstandstätigkeit in verschiedenen kulturell engagierten Vereinen.

in meinem Büro

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur studierte ich zuerst Architektur, anschließend Verkehrswesen und Touristik mit dem Abschluss Diplom-Betriebswirt (FH). Danach wechselte ich ins Steuerfach und absolvierte nach der erforderlichen Praxiszeit die Prüfung zum Steuerberater und zum Vereidigten Buchprüfer. Seit 1990 bin ich in eigener Praxis tätig.

im Landtag - mit Tonfigur

Politischer Werdegang

Mein Elternhaus war geprägt von einer kritischen Haltung zur Politik der damaligen CDU-Landesregierung. Als Landesbeamter hatte es mein Vater nicht leicht, aber er behielt seine Einstellung bis zum Schluss. Derart vorbelastet wurde ich in meiner Schulzeit zum Mitbegründer einer Schülerbasisgruppe, die sich die Aufgabe gestellt hatte, einen Gegenpol zur von der Schulleitung offen geförderten, CDU-nahen Schülerunion zu  bilden. So wurde ich 1975 zum Schülersprecher des Hebel-Gymnasiums in Schwetzingen gewählt.

Unter Willy Brandt wurde ich Mitglied der SPD, was aber 1980 endete, als ich in Brühl auf der neu gegründeten grün-alternativen Liste kandidierte. Aus verschiedenen Gründen war ich politisch nicht mehr aktiv, bis die Grünen im Jahr 1998 Regierungsverantwortung im Bund übernahmen. Ich trat offiziell in die Partei ein und wurde 1999 in Schwetzingen in den Gemeinderat gewählt. 

Meine kritische Haltung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr und die meiner Ansicht nach mangelhafte Einbindung der Parteibasis in die Entscheidungsprozesse führten dann zu meinem Austritt aus der Partei. Im Jahr 2006 trat ich erneut den Grünen bei. 

Im Jahr 2009 konnte ich als nach langer Zeit erster Grüner im Wahlkreis Schwetzingen in den Kreistag einziehen, wo ich die Fraktion im Ausschuss für Umwelt und Verkehr und im Aufsichtsrat der AVR GmbH vertreten habe. Meine Tätigkeit als Stadtrat gab ich wegen der hohen zeitlichen Belastung seinerzeit auf.

Seit 2011 bin ich Landtagsabgeordneter, 2016 erhielt ich das Direktmandat. Ich bin kulturpolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen im Landtag und dort auch zuständig für die Gedenkstätten. Ich bin Mitglied der Ausschüsse für Wissenschaft und Kunst, Finanzen, Europa und Internationales sowie im Rat für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma in Baden-Württemberg. Daneben habe ich einen Sitz in diversen Beiräten und Kuratorien, u.a. beim Haus der Geschichte, bei der Kunststiftung Baden-Württemberg, bei der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen, bei der TanzSzene Baden-Württemberg, beim Landesverband Theater an Schulen und beim Landesverband der Jugendkunstschulen.

...und wie steht's mit der Religion?

Ich wurde evangelisch getauft und konfirmiert. Als Jugendleiter der Evangelischen Jugend in Schwetzingen hatte ich größere Auseinandersetzungen mit dem hiesigen Pfarrer über Form und Inhalte der Jugendarbeit, was mangels Aussicht auf Besserung zu meinem Austritt aus der Kirche führte. Erst als ich später in meiner Eigenschaft als ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer sah, wie wichtig die Unterstützung der Evangelischen Kirche für diese Arbeit ist, trat ich der Kirche wieder bei. Immer wieder gerne stelle ich mich der Diskussion um die Rolle von Kirche und Staat und darüber, wie z.B. ein vernünftiger Religionskundeunterricht aussehen sollte.

Jedes Jahr gehe ich für eine Woche nach Beuron im Oberen Donautal zum Fasten und Meditieren im Sonnenhaus – Eine Welt. So gelingt es mir bislang, mit Dankbarkeit und Zuversicht durchs Leben zu gehen. Hierzu gibt es auch einen kleinen Film:

Von Himmel und Erde - Auszeit im Kloster: Wenn ein Landtagsabgeordneter schweigt und fastet

Neben dem Christentum interessieren mich auch andere Religionen und Weltanschauungen. Ich habe festgestellt, dass es überall heißt, man solle die Natur als Schöpfung Gottes bewahren. Das macht mir Hoffnung.

Landtagswahlprogramm
http://fluechtlinge.gruene-landtag-bw.de/
www.strassen.gruene-landtag-bw.de
www.bildung.gruene-landtag-bw.de