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Interkulturelles Fest im Schlossgarten kann nicht wie geplant stattfinden

„Wir bedauern sehr, dass das Interkulturelle Fest im Schwetzinger Schlossgarten in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden kann. Aber unser aller Gesundheit geht vor“, betont Manfred Kern, Initiator des Interkulturellen Festes und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Kulturvereine Schwetzingen und Umgebung (AKSU).

 

Bereits im letzten Jahr musste das vierte Interkulturelle Fest im Schlossgarten Schwetzingen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. In diesem Jahr sollte die Veranstaltung wieder mit ihrem bunten Programm und kulinarischen Köstlichkeiten regionaler Vereine und Organisationen Tausende Besucherinnen und Besucher anlocken.

 

„Wir hatten bereits mit zahlreichen Vereinen und Künstler*innen tolle Highlights für das Event geplant, und es wäre ein großartiges Fest geworden“, ist sich Kern sicher. Deshalb sei die AKSU in Abstimmung mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg dabei, einen neuen Termin zu finden und alle Möglichkeiten in engem Austausch mit den Teilnehmenden abzustimmen.

 

„Es ist jetzt wichtig, dass wir trotz der Absage des Festes weiter deutlich zeigen, wie unverzichtbar der kulturelle Austausch vor allem in Krisenzeiten für uns alle ist“, bekräftigt Kern. Denn insbesondere die Berufsgruppe der freien Künstlerinnen und Künstler sowie die kulturellen Institutionen seien nach wie vor sehr stark von der Krise betroffen. Dennoch bleibt der Landtagsabgeordnete optimistisch: „Es bleibt zu hoffen, dass die fortlaufenden Impfungen und die Verfügbarkeit von Schnelltests neue Kapazitäten für kulturelle Veranstaltungen noch in diesem Jahr schaffen.“

 

Auch wenn das Fest in der gewohnten Form nicht stattfinden kann, möchte sich die AKSU auf jeden Fall interkulturell betätigen. „Was wir im letzten Jahr begonnen haben, nämlich die Beteiligung an der Interkulturellen Woche Ende September, könnten wir dieses Jahr fortsetzen. Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele unserer Mitgliedsorganisationen diese Idee unterstützen“, lässt der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft abschließend verlauten.