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Aglasterhausen profitiert von Förderprogramm für Städtebau

Manfred Kern (Grüne): „Wir gehen den dringend benötigten Wohnungsbau in Aglasterhausen an“

 

100.000 Euro erhält die Kommune Aglasterhausen in diesem Jahr aus der Städtebauförderung 2021. Dies teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Insgesamt stehen rund 265 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 361 Maßnahmen zur Verfügung.

 

„Die Mittel zur Städtebauförderung fließen in Aglasterhausen in das laufende städtebauliche Erneuerungsgebiet. Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt der Betreuungsabgeordnete für den Neckar-Odenwald-Kreis, Manfred Kern.

 

Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Bau und Erhalt von Wohnungen, über die Weiterentwicklung bestehender Zentren bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz. Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der grün-geführten Landesregierung.

 

„Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“, so Kern. Weitere Beispiele sind energetische Sanierungen von Altbauten und die Förderung von Grünflächen.

 

Die Städtebauförderung ist zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Im ländlichen Raum sind Ortskerne die Herzkammern vieler Gemeinden. Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, knüpfen wir an ein zentrales Vorhaben an - die Entwicklung und Stärkung der Quartiere für ein gutes Zusammenleben in Städten und auf dem Land“, sagt Amelie Pfeiffer, Landtagskandidatin für den Neckar-Odenwald-Kreis.