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Der Kulturpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Manfred Kern freut sich über die Förderung der Ensembles „La Trottier Dance Collective“ in Mannheim und „backsteinhaus produktion“ in Stuttgart

Das neue Landesprogramm „Tanzförderung BW“ fördert Exzellenz, künstlerische Entwicklungsperspektiven und internationale Sichtbarkeit. In den kommenden Jahren werden die Residenzkompanie „La Trottier Dance Collective“ am EinTanzHaus Mannheim und die „backsteinhaus produktion“ der Stuttgarter Tänzerin Nicki Liszta mit jährlich 30.000 Euro unterstützt. Dadurch erhalten die Ensembles die Möglichkeit, sich national und international zu positionieren und in der Tanzszene stärker zu vernetzen.

 

„Es freut mich sehr, dass mit dem neuen Förderprogramm die herausragenden freien Tanz- und Performance-Ensembles im Land gewürdigt werden. Die künstlerische Vielfalt, die diese hervorbringen, macht Baden-Württemberg zu einem attraktiven Standort für Künstler*innen und bereichert unsere Kultur maßgeblich“, so der Grüne Landtagsabgeordnete Manfred Kern. „Gerade die jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie zeigen, wie schmerzlich wir die Aufführungen vermissen und wie wichtig es ist, jetzt die Kulturszene weiterhin entschlossen zu unterstützen, damit wir alle auch danach noch in den Genuss von Kultur kommen.“

 


„Tanzförderung BW“ knüpft an die Exzellenzförderung an, die über das bundesweite Programm TANZPAKT begonnen wurde und bietet die Möglichkeit zur kontinuierlichen Konzeptionsarbeit. Dabei bringt das Land die Entwicklung von nachhaltigen Produktionsmöglichkeiten voran und stärkt die internationale Ausstrahlung.

 


Manfred Kern ist zurzeit Beiratsvorsitzender der TanzSzene Baden-Württemberg, die für die landesweite Vernetzung der freien Ensembles untereinander und mit den festen Ensembles im Land zuständig ist und die es als ihre Aufgabe sieht, kulturpolitische Impulse zu setzen.

 


Kern findet: „Die aktuellen Maßnahmen treffen die Kultur besonders hart. Dadurch spüren wir alle, was in Zeiten von Corona fehlt: das physische Zusammenkommen von Menschen an einem Ort und das gemeinsame Erleben von einnehmenden Erfahrungen mit allen Sinnen. Deshalb hoffe ich inständig, dass die mannigfaltige Kulturszene in unserem Land die Krise gut übersteht und uns allen erhalten bleibt. Danach freue ich mich schon zu sehen, mit welchen neuen Produktionen uns die beiden Ensembles ‚La Trottier Dance Colletive‘ und ‚backstein produktion‘ verzaubern werden.“

 


„La_Trottier Dance Collective“

Mit Éric Trottier und seinem Ensemble „La_Trottier Dance Collective“ wurde ein landesweit wahrgenommenes Ensemble ausgewählt, dessen Gründer seine Fähigkeiten im internationalen Tanz erworben hat. Die Kompanie verfolgt einen vielfältigen Entwicklungsprozess, indem sie neue künstlerische Möglichkeiten auslotet, die sich durch die Digitalisierung und Neue Medien ergeben. Neben Touring-tauglicher Tanzpremieren mit neuen künstlerischen Stilmitteln integriert die Kompanie auch partizipatorisches Arbeiten. Dabei sucht das Ensemble den Austausch mit Bürger*innen, Politiker*innen oder Künstler*innen anderer Genres vor Ort. So kann durch die Reflektion der eigenen Haltung die Diskussion um aktuelle gesellschaftlich relevante Fragen angestoßen werden und als „Outreach“ – im übertragenen Sinne zu verstehen als Feedback oder als Ergebnis des Austausches – wieder in die Stadtbevölkerung hineinwirken.

www.latrottierdance.de

 


„backsteinhaus produktion“

Ähnlich dem „Outreach“-Gedanken sucht das langjährig zusammenarbeitende Team von „backsteinhaus produktion“ die Verbindung zwischen Bühnenraum und urbaner Kunst. Die Arbeiten des Ensembles, das mit dem Theater Rampe in Stuttgart zusammenarbeitet, bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Tanz und Theater. Die Gruppe wirkt in der freien Szene Stuttgarts und Umgebung und baut in jüngster Zeit auch ein bundesweites Netz aus. www.backsteinhausproduktion.de