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LYMA GmbH in Buchen produziert Spitzentechnologie auf dem Land

Landtagsabgeordneter Manfred Kern: „Die Förderung zeigt die innovative Kraft des ländlichen Raums“

Die Landesregierung hat die LYMA GmbH zu einer der technologischen Top-Firmen auf dem Land gekürt. Die in Buchen ansässige Firma ist im Kran- und Fahrzeugbau tätig und erhält vom Land Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von 400.000€ für den Neubau einer Produktionshalle. Zur Aufnahme in das Förderprogramm „Spitze auf dem Land“ gratulierte der Landtagsabgeordnete Manfred Kern (Grüne) dem Geschäftsführer Vadim Tschischewskij am Dienstag in Buchen. „Das Unternehmen handelt mutig, einfallsreich und vorausschauend. Es ist ein nachahmenswertes Beispiel für innovative technologische Anstöße aus ländlichen Gebieten“, sagte Kern. Die Förderung sei auch ein Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Region.

Bei der neunten Runde des Programms „Spitze auf dem Land“ wurden von allen Bewerbern insgesamt acht Unternehmen ausgezeichnet. Das beantragte Fördervolumen beträgt insgesamt 2,9 Millionen Euro. In den bisherigen Runden haben 67 Firmen eine Förderung erhalten. Über sechs Jahre werden insgesamt 40 Millionen Euro ausgeschüttet.

„Baden-Württemberg ist bekannt für seine ‚Hidden Champions‘“, so der Abgeordnete. „Aus dem Südwesten kommen 100 Weltmarktführer, viele davon aus dem Ländlichen Raum. Diese meist familiengeführten Unternehmen tragen zur enormen Wirtschaftskraft wesentlich bei. Mit der Förderung wollen wir diese Spitzenreiter für den internationalen Wettbewerb stärken und ihre Entwicklung weiter vorantreiben.“

Hintergrund:
Wirtschaftlich sind städtische und ländliche Regionen in Baden-Württemberg bislang nahezu gleich stark, ein Grundpfeiler für Lebensqualität und Arbeitsplätze im Ländlichen Raum. Innovative Unternehmen und dezentrale Strukturen sorgen für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Die Landesregierung unterstützt mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land“ seit 2013 gezielt kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten in Städten und Gemeinden im Ländlichen Raum, die das Potenzial zur Technologieführerschaft haben. Förderfähig sind beispielsweise umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude und Maschinen sowie in verbesserte Produktionsverfahren und Prozesse. So wird die Innovationskraft gestärkt, damit nachhaltiges Wachstum sowie Beschäftigung in der Fläche Baden-Württembergs erzielt werden können.

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