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Grüner Kulturpolitiker Manfred Kern auf Einladung der Abgeordneten Susanne Bay zu Gast in Heilbronn

Kreativ – jung - Heilbronn: Damit das nicht mehr fremd klingt, wünscht sich Daniel Schütt ein sozio-kulturelles Zentrum und mehr Förderung von Popbüros in der Fläche

Die Kultur- und Kreativszene in der Region Heilbronn-Franken interessiert Susanne Bay schon lange. Zu einem Gespräch mit dem Leiter des örtlichen Popbüros Heilbronn-Franken, Daniel Schütt, lud sie deshalb jetzt ihren Landtagskollegen Manfred Kern, MdL, ein. Als kulturpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion hörte sich dieser genau an, was Daniel Schütt und dessen Kollegen Peter James von der Landesarbeitsgemeinschaft der Popbüros Baden-Württemberg e.V. bewegt: Beide sind Verfechter einer dezentralen Struktur bei der Popkulturförderung. „So ist das von den Grünen durchaus gewollt“, konnte Susanne Bay zusichern und ihr Kollege Kern führte ergänzend aus: "Es ist eines unserer Grundanliegen in der Kulturförderung, neben den großen Leuchttürmen insbesondere die zahlreichen qualitativ hochwertigen Aktivitäten im ganzen Land zu unterstützen."

Dass die Popakademie in Mannheim für Baden-Württemberg ein Aushängeschild in diesem Bereich ist, ist bei allen mit dem Thema Befassten unstrittig: „Wir können dort Spitzenförderung leisten, die sich sehen lassen kann“, berichtete Kern, der von seinem Wahlkreis Schwetzingen aus Mannheim im Blick hat. Popkultur aber in der Fäche zu stützen, jugendlichen Kreativen eine Plattform zu bieten, auch einmal die Dorfband zu promoten oder Veranstaltungen mit Noch-Nicht-Promis auf die Beine zu stellen, muss, gerade mit dem Popbüro-Netzwerk im Land, möglich sein, trug Schütt sein Anliegen vor: „Hierzu eignet sich gerade das Popbüro-Netzwerk im Land ganz besonders".

Daher sei es ihm wie auch den Leitern der übrigen Popbüros im Land wichtig, dass hinreichend Mittel für die Arbeit der Popbüros vor Ort, das heißt in den jeweiligen Regionen, zur Verfügung stehen müssten. "Für mich ist das, was hier gemacht wird, eine wichtige Komponente in unserem Bemühen um guten gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kultur, ob in Form von Musik, bildender Kunst, Literatur oder den beliebten Poetry-Slam-Veranstaltungen öffnet die Herzen und bringt die Menschen ins Gespräch“, beurteilt Susanne Bay solche Initiativen.

Schon mehr als 30 Jahre alt ist die Forderung, in Heilbronn ein sozio-kulturelles Zentrum zu schaffen, Räume, die einer freien Kreativszene zur Verfügung stehen. „Einer Stadt im Umbruch, die Heilbronn derzeit ist, stünde solch ein Zentrum gut zu Gesicht“, findet Schütt. Bei seinen Gästen rannte er damit offene Türen ein. "Dass ausgerechnet die Stadt Heilbronn noch keinen Ort hat, an dem ihre soziokulturellen Aktivitäten zusammenlaufen, ist erstaunlich", äußerte sich Kern. Er und Susanne Bay wollen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne in dieser Angelegenheit einbringen.

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