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13 Millionen Euro für Polizei und Rettungsdienste im Land

Koalition einigt sich auf mehr Geld für Rettungskräfte.

Die Regierungskoalitionen stellen für Polizei und Rettungsdienste mehr als 13 Millionen Euro zusätzlich bereit. Dies ist eines der Ergebnisse der Verhandlungen zum Nachtragshaushalt. „Auf Polizei, Notfallsanitäter oder Wasserretter können wir uns im Notfall immer verlassen. Deshalb unterstützen wir unsere Rettungskräfte dort, wo das Geld am besten ankommt – bei moderner Ausrüstung und neuer Technik“, erklärt der Landtagsabgeordnete Manfred Kern aus dem Wahlkreis Schwetzingen. Dafür habe sich die Grünen-Fraktion bei den Verhandlungen zum Nachtragshaushalt besonders eingesetzt.

Die Wasser- und Bergrettung sowie ein Modellprojekt der Tele-Notärzte erhalten im kommenden Jahr ein zusätzliches Budget von 6,65 Millionen Euro. „Bergrettung ist komplizierter als Bodenrettung, die Ausrüstung deshalb kostenintensiver. Mit fast sieben Millionen Euro lösen wir einen Teil des Sanierungsstaus von 4,5 Millionen Euro und erleichtern damit die Arbeit von vielen Ehrenamtlichen.“

Vier Millionen Euro wird es außerdem für die Auszahlung von Überstunden bei der Polizei geben. „Durch Sondereinsätze oder Wochenenddienste haben unsere Polizistinnen und Polizisten einen Berg an Überstunden angehäuft, den sie nicht in Freizeit ausgleichen konnten“, erläutert Kern. „Die beschlossene Auszahlung ist ein wichtiges Zeichen unserer Wertschätzung. Dank der Arbeit der Frauen und Männer im Polizeidienst leben wir in einem der sichersten Bundesländer.“ Zudem erhalte die Polizei weitere drei Millionen Euro zur Verbesserung der Ermittlungsarbeit. „Ermittlungen werden immer aufwändiger und teurer. Mit moderner Technik können Polizistinnen und Polizisten die Aufklärung von Fällen erheblich erleichtern und vorantreiben,“ so der Abgeordnete abschließend.

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