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Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Landtagsabgeordneter Manfred Kern: „Radverkehr spielt entscheidende Rolle für die Verkehrswende“

 

Manfred Kern die Grünen
Manfred Kern die Grünen
Manfred Kern die Grünen

„Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, freut sich der Grüne Landtagsabgeordnete Manfred Kern. Auch die Stadt Schwetzingen profitiere von dem diese Woche vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. So findet sich der Radweg am Rondell an der nördlichen Zufahrt zur Stadt bereits im laufenden Bauprogramm für 2019.

 

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Raum Schwetzingen deutlich“, betont Kern. „Radfahren ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

 

Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Das Förderprogramm bietet viele Chancen insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft. Dabei sind Radverkehrsmaßnahmen längst nicht mehr nur Kleinmaßnahmen. Bei mehr als 90 Vorhaben im ganzen Land handelt es sich um Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe“, so der Abgeordnete.

 

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 58 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies entspricht einer Verdreifachung innerhalb von zwei Jahren: 2019 betrug die Förderung 30 Millionen Euro, 2018 waren es noch 18 Millionen Euro. Im neuen Programm liegt der Schwerpunkt der Förderung bei neuen Radwegen, Schutz- und Radfahrstreifen sowie Fahrradabstellanlagen.