alt text

Gemeinsam für einen starken Nahverkehr

Landtagsabgeordneter Manfred Kern und Kreisrätin Sabine Walter setzen sich für Erweiterung der direkten Zugverbindung nach Heidelberg ein.

 

Zugverbindung Hockenheim, Schwetzingen, Heidelberg

Der Grüne Landtagsabgeordnete Manfred Kern und die Grüne Kreisrätin Sabine Walter setzen sich für einen besseren Nahverkehr ein

Grüner Landtagsabgeordneter Manfred Kern

Manfred Kern wünscht sich mehr Zugverbindungen zwischen Hockenheim, Oftersheim, Schwetzingen und Heidelberg

Mit einem Abgeordnetenbrief ans Verkehrsministerium setzt sich Manfred Kern für eine regelmäßige Taktung der Verbindung von Hockenheim über Oftersheim und Schwetzingen nach Heidelberg ein. Seit Dezember fährt frühmorgens ein direkter Zug auf dieser Strecke. Daran wollen der Grüne Landtagsabgeordnete und Sabine Walter, Grüne Kreisrätin, anknüpfen, um die direkte Verbindung auszubauen. 

 

„Gemeinsam haben wir die Chance, den Nahverkehr in Schwetzingen und Umgebung erheblich zu verbessern und die Region zu verbinden“, schreibt Kern in seinem Abgeordnetenbrief. „Der nächste Schritt ist, für einen regelmäßigen Taktverkehr zu sorgen. Außerdem sollten die von Frankfurt über Neu-Edingen/Friedrichsfeld kommenden Züge, die zweistündlich eine Umsteigeverbindung von Heidelberg anbieten, über Schwetzingen hinaus bis Hockenheim fahren“, so Kern. Denn der Abgeordnete ist sich sicher: „Die verbesserte Anbindung an die Bergstraße und nach Heidelberg stärkt unseren Standort.“

„Wir wünschen uns eine stündliche schnelle Zugverbindung von Schwetzingen nach Heidelberg und zurück und dass man in den geraden Stunden und abends auch von Hockenheim nach Heidelberg fahren kann – direkt und ohne umzusteigen“, so Kern auch im Namen von Sabine Walter.

 

Die Umsetzung sei ganz einfach: Derzeit gibt es morgens um kurz vor sechs Uhr einen Direktzug von Hockenheim nach Heidelberg. Anschließend fährt jeweils gegen kurz nach sieben Uhr, acht Uhr, neun Uhr, elf Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr, 17 Uhr und 19 Uhr ein Direktzug von Schwetzingen Richtung Frankfurt mit kurzem Umstieg in Neu-Edingen/Friedrichsfeld nach Heidelberg. Dieser sollte künftig ab bzw. nach Hockenheim weiterfahren, fordert Kern. 

Gleichzeitig müsste man jeweils zu den geraden Stunden, also um zehn, zwölf, 14, 16 und 18 Uhr sowie in den Abendstunden die Direktverbindung von Hockenheim nach Heidelberg über Schwetzingen anbieten, von der aus man ebenfalls in Neu-Edingen/Friedrichsfeld von und nach Frankfurt umsteigen könnte.  

 

„Die Ausweitung der Verbindung wäre ein großer Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität und wichtiger Schritt für eine nachhaltige Mobilitätswende“, bestätigt Sabine Walter. Denn sie verbinde zwei Metropolregionen miteinander – ohne lästiges Umsteigen. Daher hoffe Walter auf eine positive Rückmeldung aus dem Verkehrsministerium.

 

„Das zusätzliche Angebot wird den ÖPNV deutlich attraktiver machen – gerade für Pendlerinnen und Pendler. Und so den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern“, sind sich Walter und Kern sicher. Durch die Direktverbindung sparten die Fahrgäste aus Schwetzingen morgens im Vergleich zu den bestehenden Alternativen knapp die Hälfte der Reisezeit. Die Schwetzinger Bürger*innen wünschten sich daher eine Erweiterung des Angebots einer direkten Zugverbindung zwischen Heidelberg und Schwetzingen bzw. Hockenheim im Stundentakt in beide Richtungen – insbesondere im Berufsverkehr. Auch zu Randzeiten und nachts solle ein Zug verkehren, um vom attraktiven nächtlichen Angebot der Studentenstadt Heidelberg profitieren zu können.